Ein „Vogel-Kind“ wird flügge…

… die FLUGSCHULE GRENZENLOS öffnet ihre Tore für Reisen und Sicherheitstrainings.

Nach einer jahrelangen Flugpause hat das (Flieger-)Virus im Sommer 2012 doch wieder zugeschlagen. Nachdem ich endlich meinen Bachelorabschluß als PR- und Kommunikationsmanagerin in der Tasche hatte war für mich klar, dass ich mir erst einmal eine Pause gönne. Jetzt wollte ich, nachdem ich jahrelang im Klassenzimmer bzw. der Uni gesessen hatte, die Welt da draußen kennen lernen. Erst einmal „backpacking“ nach Thailand. Da ich nicht in der Regenzeit reisen wollte, habe ich den Sommer im Bregenzerwald verbracht. Leider hat mich niemand darauf hingewiesen, dass sich dort das „Flieger-Virus“ gut getarnt, ganz langsam, unschuldige Sonntagsflieger infiziert. Nach zwei bis drei Wochen konnte ich bereits die ersten Symptome erkennen: schlechte Laune bei schlechtem Wetter, morgens sobald es hell wurde aufzustehen um als Erste an der Bahn zu sein, noch schnell, schnell zusammenpacken um noch die letzte Bergfahrt um 16.29 Uhr zu erwischen.

Durch einen glücklichen Zufall bzw. der Tatsache zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, traf ich in Andelsbuch einen ehemaligen Fluglehrer der Flugschule Bregenzerwald der mittlerweile seit über 6 Jahren in Südafrika lebt und dort ein Tandemunternehmen betreibt. Wie es das Schicksal wollte, konnte er für die kommende Saison Hilfe brauchen, was meinem Plan mein Englisch wieder aufzufrischen sehr entgegenkam. So war der restliche Sommer/Herbst mit Fliegen im Bregenzerwald ausgefüllt. Im Oktober ging es dann für einen Monat nach Thailand und im Anschluss für zwei Monate nach Südafrika. Am Ende meines Südafrika-Aufenthaltes kam noch Christa, meine Mama mit drei Teilnehmern nach und wir organisierten gemeinsam diese kleine private Tour. Nachdem dies so reibungslos klappte entstand die Idee, nächstes Jahr wieder gemeinsam eine Südafrika-Tour anzubieten.

Tja, nachdem ich von Südafrika zurück war, wusste ich noch nicht, wohin mein Weg mich führen soll. Nachdem mir zu Hause langsam die Decke auf den Kopf zu fallen schien packte ich wieder meine Sachen und ging zurück nach München. Auch dort öffnete sich eine weitere Tür und ich bekam ein Praktikum bei BMW. Die Erfahrung in einem Internationalen Großkonzern zu arbeiten war sehr interessant, zeigte mir jedoch, dass es nicht mein Weg war. Sobald das Wetter schön war, nutzte ich die Gelegenheit von meinem Arbeitsplatz aus durch die Glasdecke zu schauen und das Wetter zu beobachten. Diese Tatsache lies mich erkennen, dass mich mein Traum raus in die Natur zieht.

Bei Gesprächen mit meiner Familie und meinen Freunden entstand die Idee meine bisherigen Ausbildungen, ich bin ausgebildete Tourismuskauffrau und B.A.-Absolventin, mit meinen Leidenschaften zu verbinden. Durch mein jahrelanges „dabei sein“ am Start- und Landeplatz und den unzähligen Stunden in denen ich Schülern sowie Profis beim Fliegen zuschauen konnte entschied ich mich jetzt die Fluglehrerausbildung zu machen. Parallel zu diesem Entschluss war für mich klar, dass ich nicht klassisch schulen wollte, sondern gerne fremde Länder und deren Fluggebiete bereisen möchte. Den besten Support den ich für diese Entscheidung haben kann ist meine Mama, die mir zugesichert hat mich bei den Reisen zu unterstützen. Nach den ersten Schritten in die richtige Richtung öffnete sich eine weitere Tür: das Sicherheitstraining am Lac d’Annecy gemeinsam mit Jürgen.

So kam eins zum anderen und letztendlich ist der Traum einer eigenen Flugschule, gemeinsam mit Gleichgesinnten zu Reisen und Piloten zu helfen deren individuellen Grenzen zu erweitern, Realität.

Ich freue mich jetzt schon auf unvergessliche Flugerlebnisse und eine geniale, gemeinsame Zeit mit euch, wo auch immer wir zusammentreffen werden. Und nicht vergessen: es ist Zeit eure Träume zu leben!

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